Konzept
und Idee
Komponisten
und Soundexamples
Lassen sich musikalische Ereignisse mit architektonischen
Gebilden vergleichen?
Lassen sich die Menschen verführen, ein ihnen
nicht bekanntes System "naiv" zu erforschen?
Welche baulichen Strukturen sind relevant und
welche nicht?
Dynamik verso Statik?
Das sind nur einige der Fragen, welche wir den verschiedenen KomponistInnen stellten, die wir eingeladen haben, einen musikalischen Bausatz für <instant city> zu schreiben.
Die Kompositionen können von Geräuschcollagen mit Texteinbindung bis zu minimalmusic alles sein. Das klangliche Ergebnis ist weniger mit einem durchkomponierten “Song” zu vergleichen, sondern bildet eher etwas, das als Soundenvironment bezeichnet werden kann.
Der Klang/Sound eines solchen Musikbausatzes ist dabei hauptsächlich von den Soundfiles/Klängen abhängig, mit denen die Komponisten die instant-city-Software “füttern”. Diese Soundfiles können selbstverständlich auf die verschiedensten Arten hergestellt, mit welchen Methoden/ Programmen auch immer (Aufnahmen, Sythesizern, Sampler, Software ect) und anschliessend in „instant.tool“ importiert werden.
Die Software selbst beinhaltet zwar eigene Soundgeneratoren aber keinerlei vorgefertigte Klänge.
Mit der Anfrage verschiedener Musiker und Komponistinnen ergibt sich nicht nur klangliche Vielfalt, sondern auch eine Vielfalt diverser Strategien, mit diesem „Instrument“ umzugehen; während die eine Komposition wiederholbar scheint, ist eine andere niemals dieselbe, eine weitere sucht den Zufall, eine andere versucht dem Zufall auszuweichen; da Diversität, dort Einheit....
Die meisten SpielerInnen lassen sich über die Strategie des jeweiligen Komponisten verführen, das klangliche Ergebniss nicht nur auf das „Gefallen“ zu reduzieren, sondern sind ermutigt und neugierig, Unerhörtes tun, nämlich weiterbauen.
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